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54. Internationaler Allgäuflug 2020 der Fliegergruppe Leutkirch am 2. + 3. Oktober

„Schwein gehabt“: In letzter Minute hatte Petrus dann doch noch Erbarmen mit der Fliegergruppe, schloss am späten Samstagnachmittag die zuvor weit geöffneten Schleusen und brachte strahlend blauen Himmel mit besten Bedingungen hervor. Für Samstag 12 Uhr war der Start der ersten Maschine geplant, um 16 Uhr hob sie dann endlich ab und um 18 Uhr 45 Uhr war die letzte Maschine wieder zurück zur Ziellandung.

Text: Eugen Scheuerle / Heinz Mauch , Bilder: Heinz Mauch

Das Warten auf das angesagte, gute Rückseitenwetter des Regentiefs wurde belohnt:
Alle 18 Teams konnten bei bestem Wetter fliegen.

Der 54. Internationale Allgäuflug stellte die Organisation und die Wettbewerbsleitung der Fliegergruppe Leutkirch auf eine ganz besondere Probe und verlangte viel Ausdauer aber auch Zuversicht ab. Das Auswertungsteam zeigte sich trotz ständig veränderter Windkomponenten und Zeitplänen immer flexibel und lieferte am Ende fehlerfreie Ergebnisse ab.

Aber auch die Bewirtung der Teilnehmer und Helfer war eine besondere Herausforderung an das Team um Ingrid und Karl Lipp. Anstatt wie üblich nur Frühstück und nachmittags Kaffee und Kuchen auszugeben, wurde über den ganzen Tag für Verpflegung gesorgt, unter Corona-Bedingungen und bei geschlossenen Geschäften am Feiertag. So hat das Bewirtungsteam kurzerhand den restlichen Leberkäs des „Allgäuer Abends“ vom Vortag zu Schweizer Wurstsalat verarbeitet. Kaffee und Kuchen gab es nicht nur zur Kaffeezeit, auch frische Äpfel vom Bodensee wurden angeboten und der Pizza-Service sorgte dann noch für ein warmes Abendessen nach der Rückkehr von den Wertungsflügen.

Von den 41 am Vorwochenende 25./26. September gemeldeten Teilnehmern waren dann doch noch 18 Teams am Start. Neun Teams waren trotz zweifelhafter Wetteraussichten schon am Freitag angekommen um den Trainingsflug zu absolvieren.

Aus Leutkirch waren vier Teams am Start, dem Feedback der Teilnehmer nach zu urteilen mit viel Spaß, gemischten Ergebnissen und schon viel Vorfreude auf den 55. Allgäuflug 2021.

Blauer Himmel und viel Sonne: der Wettbewerb konnte starten

Im Gesamtergebnis auf dem 1. Platz landeten Helmut Bäder und Gerd Spreng in der Klasse „Unlimited“ mit unschlagbaren 89 Punkten. Das Team Theo Kibler und Elisabeth „Lisa“ Schupp von der Fliegergruppe Leutkirch punktete sich auf den 2. Platz der Gesamtwertung, aber auf den 1. Platz in der Klasse „Advanced“. Sebastian Langer und Holger Zicker aus Genderkingen/Donauwörth eroberten den 3. Platz der Gesamtwertung. Dieses Team gewann auch den Trainingsflug vom Freitag, in diesem Jahr erstmals gewertet und mit eigenem Pokal belohnt. Pokale gab es auch für das Team Ralf Wettengel und Marcel Liehmann aus Husum, die den weitesten Anflug meisterten, sowie an das jüngste Teilnehmer-Team, Oliver Meindl und Martin Hundegger aus Bad Wörishofen.

Die Pokale waren übrigens nicht von der Stange und aus dem Katalog, sondern individuell, selbst entworfen und gefertigt vom Wettbewerbsleiter Eugen Scheuerle.

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Neue NfL zur TMZ

Neue NfL 1-1870-20 gültig ab 26. März 2020:

Bei VFR-Flügen durch Gebiete mit Transponderpflicht (TMZ)

  • Hörbereitschaft jetzt Pflicht
  • Zwei Verfahren bei vorheriger Nutzung der FIS-Frequenz
    (unter anderem unterschiedlich in Friedrichshafen und Memmingen)

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Als Geburtstagsgeschenk einen Simulatorflug bei simINN in Böblingen

„Jetzt isch es gnuag“, sagte Josef Kieble an seinem 90. Geburtstag.
Nicht ganz: Noch ein letzter Flug im Simulator stand an – mit Landung einer Boeing in Hong Kong.

Text und Fotos: Heinz Mauch

Sehr rüstig und fidel ist er, unser Josef Kieble, der am 25. November seinen 90. Geburtstag gefeiert hat. Nach 62 Jahren an Steuerhörnern und –knüppeln unzähliger Flugzeugtypen und im Hubschrauber hat er nun seine Lizenzen nicht mehr verlängert. „Jetzt isch es gnuag“, sagte unser Josef nicht gerade traurig. Er tat sich schwer, in ein Flugzeug auf der linken Seite einzusteigen, hat er doch über all die Jahrzehnte größtenteils auf dem rechten Lehrersitz Platz genommen. Diesen wird er jedoch auch künftig des Öfteren einnehmen, ist er nunmehr als „Passagier“ ebenso begehrt als äußerst erfahrener Mitflieger mit seinen etwa 11 000 Flugstunden.

Josef Kieble von der Fliegergruppe Leutkirch vor seinem letzten Flug auf dem Sitz des verantwortlichen Piloten. Er fungiert weiterhin als Passagier mit profundem Wissen

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Gesamt-Flugstundenzahl in 2019 erneut gestiegen

Die Piloten der Fliegergruppe sind 2019 richtig viel geflogen: mit über 1300 Stunden auf vier Maschinen wurde wieder ein stattliches Niveau erreicht, das an „alte“ Zeiten erinnert. Nicht nur die Flugausbildung ist an der Steigerung beteiligt, sondern vornehmlich die aktive Sportfliegerei. Für die aktiven Piloten bedeutet viel Fliegen auch viel Training. Und viel Training verbessert das Können und die Flugsicherheit. So ist es auch erfreulich, dass die Saison 2019 ohne Blessuren davon gekommen ist, abgesehen von technische Schäden, auch und aufgrund eines Unfalls.

Quelle: Propeller – Blättle Nr. 28, Dezember 2019

Eine gemütliche Feierabendrunde mit besonderer Begegnung

Da dreht man eine gemütliche Runde zum Feierabend und macht eine Begegnung der besonderen Art…

Zum Sunset-Flying mit fantastischer Begegnung auf Fccebook geht es hier:  Fliegergruppe Leutkirch e.V.